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Heute möchten wir uns gemeinsam dem faszinierenden Thema zuwenden: „Gott in der Natur“. Dieser Blick auf die Schöpfung eröffnet uns eine tiefere Perspektive auf die Existenz Gottes und seine Wirksamkeit in unserer Welt.
„Gott lässt aber auch seinen Zorn sichtbar werden. Vom Himmel herab trifft er alle Menschen, die sich gegen Gott und seinen Willen auflehnen. Sie tun, was Gott missfällt, und treten so die Wahrheit mit Füßen. Dabei gibt es vieles, was sie von Gott erkennen können, er selbst hat es ihnen ja vor Augen geführt. Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine ewige Macht und göttliche Majestät sehen und erfahren können. Sie haben also keine Entschuldigung.“ Römer 1,18-20
In Römer 1,18–20 spricht der Apostel Paulus über die Offenbarung Gottes durch die geschaffene Welt. Er betont, dass die Wirklichkeit und Existenz Gottes durch das „Gemachte“ deutlich genug enthüllt wird, so dass der Mensch „keine Entschuldigung“ für seinen Unglauben hat. Die Natur selbst ist ein lebendiges Zeugnis für die Existenz und das Wesen Gottes. Wir können in den Details der Schöpfung seine Macht, Weisheit und Güte erkennen.
Die Ironie, die Paulus anspricht, ist auch in unserer modernen Zeit präsent. Die Wissenschaft hat uns tiefere Einblicke in die Wunder der Schöpfung gewährt, und je komplexer das Leben erscheint, desto weniger plausibel werden Zufall oder Wahrscheinlichkeit als Ursache für diese Komplexität. Ein iPhone, das offensichtlich designt ist, wird als Produkt von Design erkannt. Aber der Mensch, der ebenso offensichtlich gestaltet ist, mit innerem und äußerem Design, soll rein zufällig entstanden sein? Diese Gedanken können viele Menschen in die Irre führen.
„Von den Tieren draußen kannst du vieles lernen, schau dir doch die Vögel an! Frag nur die Erde und die Fische im Meer; hör, was sie dir sagen! Wer von diesen allen wüsste nicht, dass der Herr sie mit seiner Hand geschaffen hat? Alle Lebewesen hält er in der Hand, den Menschen gibt er ihren Atem.“ Hiob 12,7-10
In Hiob 12,7–10 erkennen wir, wie Hiob die Natur als Spiegel der Wirklichkeit Gottes betrachtet. Auch wenn die Natur, besonders in ihrem gefallenen Zustand, nicht den gesamten Charakter Gottes offenbart, zeigt sie dennoch seine Schöpfermacht und Aspekte seiner Güte.
Welche Aspekte der Natur zeigen dir besonders die Macht und Güte Gottes? Vielleicht sind es die majestätischen Berge, die rauschenden Wasserfälle oder die zarten Blüten im Frühling. Jeder von uns hat seine eigenen Erfahrungen in der Natur, die Gottes Größe und Liebe widerspiegeln.
In diesen Momenten der Betrachtung können wir Stärke und Ermutigung schöpfen. Die Natur erinnert uns daran, dass der Schöpfer dieser Welt auch unser Leben in seiner Hand hält. Möge unser Herz in Dankbarkeit und Bewunderung aufblühen, wenn wir die Wunder der Natur betrachten, und möge dies uns dazu inspirieren, die Schönheit und Größe Gottes in jedem Tag zu erkennen.
Lasst uns gemeinsam beten und Gott für seine herrliche Schöpfung danken.
Herr, unser Schöpfer, wir treten vor dich mit Herzen voller Staunen über deine majestätische Schöpfung. Heute haben wir gemeinsam über „Gott in der Natur“ nachgedacht und erkannt, dass die Welt um uns herum ein lebendiges Zeugnis deiner Existenz und deiner göttlichen Majestät ist. In Römer 1,18-20 offenbart der Apostel Paulus, dass die Wirklichkeit und Existenz Gottes durch die Schöpfung klar genug erkennbar sind, um uns keine Entschuldigung für unseren Unglauben zu geben.
Wir stehen in Ehrfurcht vor der Ironie unserer Zeit, in der die Wissenschaft uns tiefere Einblicke in deine wunderbaren Werke gewährt. Möge diese Erkenntnis nicht zu Verwirrung führen, sondern uns vielmehr dazu inspirieren, die Schöpfermacht und Weisheit in jedem Detail deiner Schöpfung zu erkennen. Wie Hiob in Hiob 12,7-10 die Natur als Spiegel deiner Wirklichkeit betrachtete, so sehen auch wir in den majestätischen Bergen, den rauschenden Wasserfällen und den zarten Blüten im Frühling deine Macht und Güte.
In diesen Momenten der Betrachtung schöpfen wir Stärke und Ermutigung. Die Natur erinnert uns daran, dass du nicht nur die Welt geschaffen hast, sondern auch unser Leben in deiner Hand hältst. Möge unser Herz in Dankbarkeit und Bewunderung aufblühen, wenn wir die Wunder der Natur betrachten. Lass uns gemeinsam beten und dir für deine herrliche Schöpfung danken. Möge diese Erkenntnis uns dazu inspirieren, die Schönheit und Größe deines Wesens in jedem Tag zu erkennen und zu preisen. Amen.